Mein Tribut an John Ruskin
Ein fürwahr sehr sehr weiser Mann, der seiner Zeit weit voraus war.
John Ruskin (* 8. Februar 1819 in London; †20. Januar 1900 in Brantwood/Lancashire) war ein englischer Schriftsteller, Maler, Kunsthistoriker und Sozialphilosoph.
In der zunehmenden Industrialisierung sah er die Gefahr einer Verkrüppelung sowohl menschlicher Tugenden als auch künstlerischer Schaffenskraft. Er trat für eine Wirtschaftsethik ein, in deren Mittelpunkt der Mensch stehen sollte und bei der handwerkliche Arbeit als schöpferischer Wert betrachtet werden sollte.
Unter anderem stammt auch folgender Ausspruch von ihm, der in der heutigen Zeit mehr Gültigkeit hat den je…
Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen.
Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.
Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.
Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen etwas hinzurechnen.
Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.John Ruskin

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23.Januar 2007 um 10:25
Abgelegt unter: Nachdenklich
Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, abonniere doch meinen
RSS Feed!













[...] in Rant, Schiefgewickelt Trackback URL | Kommentare RSS Feed Speichern bei del.icio.us | Eingehende Links · Gelesen: 3 · Heute: 3 · Zuletzt: 23.01.2007 -12:15 [...]
[...] so manchen Blog Beitrag zu diesem Thema verfasst, daher möchte ich jetzt ein Statement aus meinem Fundus fischen, was es für mich persönlich, perfekt auf den Punkt bringt. Es gibt kaum etwas auf [...]