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Adolph Freiherr Knigge: „Handle gut und anständig, weniger anderen zu gefallen, eher um deine eigene Achtung nicht zu verscherzen. 2009-09-19

ESC 2007 | Switzerland | DJ Bobo – Vampires Are Alive | Volksaufstand

Ja sans deppert?

Nach all den Schlagzeilen die sich in letzter Zeit um unseren lieben René Dj Bobo und seinen ominösen Vampir Song ranken konnte ich es mir nicht länger verkneifen und hab mir den Clip zu seinem neuesten “European Song Contest 2007″ Beitrag angeschaut.

Dabei habe ich das Lied auch zum aller ersten mal gehört… ich war entsetzt.

  1. Nicht wegen des Videos oder wegen des Textes, sondern
    Gefällt mir der Song so absolut rein gar nicht (Was aber in Ordnung ist, schliesslich spiegelt dies nur meinen persönlichen Geschmack wieder und hat nichts mit der Qualität des Liedes zu tun)
  2. Über die schreckliche Engstirnigkeit der Schweizer

Ich meine HALLO?

Da laufen Filme im Kino und Fernsehen in denen die Gewallt nur so zelebriert wird durch Massenabschlachtungsorgien.
Da sind zu Haufe Spiele im Umlauf bei denen sich alles nur um mehr oder minder kreatives ausleben von Gewalt dreht.
Wo wir gehen und stehen werden wir von Gewalt und deren Auswüchse und Darstellungen verfolgt.

Dann kommt ein “Künstler” und schreibt einen Song von 3 Minuten der zwar nicht religiös ist, aber auch nicht zum Satanismus aufruft, und die ganze Schweiz steht Kopf und probt den Aufstand????


Ja wo sind wir denn hier? Im Land der Doofen und Bekloppten?

Sind das echt die einzigen Sorgen die wir noch haben????

Quelle 20min.ch

Bundesrat soll Bobo stoppen

Mit über 49’000 Unterschriften hat die Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) heute ihre Petition gegen DJ Bobos Vampir-Song eingereicht.

Die EDU verlangt vom Bundesrat, dass der Song «Vampires are alive» von DJ Bobo zurückgezogen wird und fordert einen Beitrag mit einer positiveren Botschaft. Nicht zuletzt die Jugend habe eine bessere Botschaft verdient, sagten EDU-Vertreter vor den Medien. Der Vampir-Song verletze die religiösen Gefühle. Zeilen wie «Verkaufe deine Seele» seien inakzeptabel und wirkten sich auf die Gesellschaft aus, was sich in der Gewalt oder bei Drogenproblemen manifestiere. Trotz der Proteste ist DJ Bobos «Vampires are alive» in der Schweizer Hitparade vergangene Woche von null auf Platz drei gestartet.

Die Eidgenössich-Demokratische Union (EDU) setzt sich aus Christen verschiedener Glaubensrichtungen zusammen. Sie wurde 1975 gegründet und ist seit 1991 in Nationalrat vertreten.

Die Grundsätze der EDU basieren laut Parteihomepage auf dem Evangelium von Jesus Christus. Die Partei nimmt laut Programm die Verantwortung gegenüber dem Schöpfer, der Gesellschaft und dem Staat wahr.

sda/voi

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28.März 2007 um 1:06
Abgelegt unter: Kurioses, Rant, Schiefgewickelt, YouTube

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  1. FJ posted the following on 28. März 2007 at 07:58.

    Also der track gefällt mir auch nicht und der clip erst recht nicht. aber das die Christen rummotzen finde ich total weich. Warum kann man in der Videothek Underworld, John Carpenter’s Vampire, Dracula, Nosferatu, Blade usw. kaufen/mieten – gegen das haben sie ja auch nicht’s auszusetzen?!

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  2. Tom posted the following on 28. März 2007 at 08:42.

    Genau sowas meinte ich, diese Doppelzuengigkeit kann ich einfach nicht ab.
    Herr und Frau Schweizer leben mittlerweile wohlbehuetet unter einer Glaskuppel und sehen nicht mehr auf die andere Seite hinueber.
    schade schade…

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  3. FJ posted the following on 28. März 2007 at 16:16.

    unbedingt abstimme!!!
    http://www.bkanal.ch/blog/index.php?/archives/1202-Umfrage-DJ-Bobo-vs.-EDU-vs.-The-People.html

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  4. Tom posted the following on 28. März 2007 at 17:21.

    done :-D

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  5. Andreas posted the following on 30. März 2007 at 03:35.

    DJ Bobo gewinnt mit seinen Vampiren den Eurovision Song Contest! Zumindest behaupten das einige Online-Wettbüros. ;o) Mehr dazu: http://andreashobi.blogspot.com/2007/03/dj-bobo-gewinnt-mit-seinen-vampiren-den.html

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  6. Dänu posted the following on 24. April 2007 at 07:30.

    Die Schweiz ist gar nicht so bekloppt wie du denkst. Wir funktionieren einfach so, wie wir als Land schon immer funktioniert haben, z.B in der Politik: Wenn eine Gruppierung sich in einer Delegation schlecht oder gar nicht vertreten sieht, dann gibts Opposition. Das ist doch nichts neues. Und warum wurde die Schweiz nicht gefragt, durch sie am Contest vertreten sein will? Vielleicht hat ichs ja auch verpasst aber ich hab nie etwas von einer Vorentscheidung mit Publikumswahl (wie es in unseren anderen Ländern gang und gäbe ist) mitbekommen. Das Soll Demokratisch sein… bhüetis! Insofern ist der ESC sowieso nix wert. Und zu guter Letzt: Wir sind ein christliches Land, daran lässt sich nun mal nichts ändern. Glaubst du, ein moslemisches Land liesse sich durch einen Künstler vertreten, der singen würde: “Kehre dem Glauben den Rücken, verkauf deine Seele sonst wohin”, oder vielleicht weniger extrem: Italien würde singen: “Papst, fahre zur Hölle”…
    Wie blind kann man nur sein! Sind uns unsere Christlichen Grundwerte denn gar nichts mehr wert?

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  7. Landfloh posted the following on 24. Juni 2007 at 10:04.

    Hihi… den Blog entdecke ich zum zweiten mal..

    Und ich möchte dazu noch n paar Gedanken loswerden:

    Es hat sich gezeigt, dass DJ Bobo’s Song genau das bekam was er verdiente. Es freut mich, dass die Musik-Industrie mit ihrer Verarsche nicht ALLES durchkriegen, irgendwo ist da noch etwas Musikgeschmack hängengeblieben, bei den Leuten die da abgestimmt haben. Denn der Song floppte. Bobo’s Ego ist jetzt zwar etwas angekratzt, aber.. naja.. wenn er sich je für was Besseres gehalten hat als das, was er dort bot, dann tut er mir leid. Denn Klein Bobo stand ja stets nur fuchtelnd in der Mitte, rappte zwei, drei Zeilen, mehr nicht. Die echten Leistungen, seien sie musikalischer oder choreographischer Natur, hatte er ja stets outgesourced. Am Contest musste er singen, und das tat er wie er es konnte: schlecht, und falsch.

    Abgesehen davon ist es hirnlos, ein Jahr nachdem Lordii mit ihrem Auftreten für Furore gesorgt (und gewonnen) hatten, mit beinahe demselben Konzept durchkommen zu wollen.

    Die Schweiz sollte sich wieder einmal ihrer Qualitätsware besinnen, ich kenne Zig Musiker, die den Job besser gemacht hätten.

    Sorry, Bobo, aber ich halte nunmal nur das von dir, was du bist: ein Trittbrettfahrer, aber KEIN Musiker.

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