Die Schweizer sind ein reiches Volk
Gerade ist mir die jährliche Studie des Durchschnitts Vermögens von Herr und Frau Schweizer unter die Nase geflattert, so zu sagen noch druckfrisch..
und wieder einmal mehr kann ich ohne Lug ung Fug behaupten.. Ich könnte kotzen…
Jeder Schweizer hat 167’000.- auf der Hohen Kante!!!
Wie kann man eine Studie, welche dermassen verallgemeinert auf die Bevölkerung loslassen?
Ich fühle mich wiedermal echt verarscht… Ich habe ja schon einmal am Beispiel von Marcel Ospel vorgerechnet wie viel der liebe Mensch verdient wirklich kriegt.
Heuer wird die selbe “Studie” veröffentlicht und wieder einmal mehr frage ich mich wo Bezug zu nehmen ist zu den steigenden Privat Konkursen, von denen auch immer wieder, gaaaaanz fest am Rande, die Rede ist.
Unter dem Strich heisst das für Herrn und Frau Schweizer dass sie immer mehr abgezockt werden und die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden. Aber wen erstaunen solche Verhältnisse noch in Angesicht der zunehmenden veramerikanisierung unserer Gesellschaft?
Weitere Details findet ihr bei 20min.ch:
Akt. 20.11.07; 15:42 Pub. 20.11.07; 13:45 OFG
Schweizer werden immer reicher – aber nicht alle
Jeder Schweizer hat
167 000 Franken Vermögen. Das jedenfalls steht in der Statistik. Doch wie die 1261 Milliarden Franken, über die alle Haushalte verfügen, in der Realität verteilt sind, steht auf einem anderen Blatt.Die gute Börsenlage im letzten Jahr hat das Vermögen der Schweizerinnen und Schweizer 2006 weiter ansteigen lassen. Das Finanzvermögen der Haushalte nach Abzug der Schulden stieg um acht Prozent auf einen neuen Rekordwert von 1261 Mrd. Franken. Pro Kopf der Bevölkerung betrug das Nettofinanzvermögen
167 000 Franken, wie einer am Dienstag veröffentlichten Statistik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zu entnehmen ist. Drei Viertel des Vermögenszuwachses waren danach auf Kapitalgewinne zurückzuführen. 2006 hatten alle wichtigen Aktienmärkte zugelegt.Insgesamt stieg das finanzielle Vermögen der privaten Haushalte Ende 2006 laut der Nationalbank-Statistik um 119 Mrd. auf 1865 Mrd. Franken. Die Verpflichtungen nahmen dagegen um 26 Mrd. auf 604 Mrd. Fr. zu. Zu rund 90 Prozent bestanden die Schulden der Haushalte aus Hypotheken.
Grösster Vermögensanteil in zweiter Säule
Mit 43 Prozent der grösste Anteil des Finanzvermögens der Schweizerinnen und Schweizer lag 2006 bei Pensionskassen und Versicherungen, davon waren 80 Prozent bei der zweiten Säule der Altersvorsorge angelegt. Insgesamt stiegen die Ansprüche an Versicherungen und Pensionskassen um 5,2 Prozent.
Der Anstieg bei den Vorsorgeeinrichtungen war laut Statistik zu rund 60 Prozent der Tatsache zu verdanken, dass mehr Gelder zu- als abflossen. Rund 40 Prozent der Zunahme waren auf die Kapitalgewinne auf den Anlagen der Versicherungen und Pensionskassen zurückzuführen.
Mehr Kapitalanlagen
Zweitgrösste Vermögenskategorie waren Ende 2006 die Einlagen bei Banken und Postfinance, wo rund 24 Prozent des Vermögens angelegt waren. In Aktien legten die Schweizerinnen und Schweizer rund 14 Prozent der Vermögen an. Obwohl die Haushalte 2006 per Saldo Aktien verkauften, erhöhte sich der Aktienbestand wegen der Kapitalgewinne.
Dagegen kauften die Privatpersonen mehr Anteile an kollektiven Kapitalanlagen: Diese machten Ende 2006 11 Prozent der privaten Vermögen aus. In Schuldtiteln waren 6 Prozent der Vermögen angelegt, in strukturierte Produkte 2 Prozent.
Nettoschulden der Unternehmen
Während die Haushalte netto über ein hohes finanzielles Polster verfügen, übersteigen bei den nicht zum Finanzsektor gehörenden Unternehmen die Schulden die finanziellen Guthaben. Dies geht aus der ebenfalls am Dienstag veröffentlichten SNB-Finanzierungsrechnung für das Jahr 2005 hervor.
Die Unternehmen müssten ihr grosses Sachvermögen finanzieren, schreibt die Nationalbank in dem Bericht; das Sachvermögen selbst werde in der Finanzierungsrechnung ja nicht ausgewiesen. Im Jahr 2005 lagen die Nettofinanzschulden der Unternehmen bei 523 Mrd. Franken.
Nettoschulden
Auch beim Staat resultierte im Jahr 2005 eine Nettoschuld von 77 Mio. Franken. Dagegen wiesen die Unternehmen des Finanzsektors ein Nettofinanzvermögen von 24 Mio. Fr. aus.
Gegenüber dem Ausland lagen sowohl die finanziellen Forderungen wie die Verpflichtungen der Schweiz auf einem hohen Stand. Unter dem Strich überstiegen 2005 die Schulden des Auslands gegenüber der Schweiz die Forderungen aber um 564 Mio. Franken.
Quelle: SDA/ATS
Ist es ein Wunder dass die aktuelle und nachfolgende Generation ein verzerrtes Bild zum Umgang mit Finanzen entwickelt? Ist es ein Wunder nimmt die Ellbogengesellschaft überhand wenn das einzige erklärte Ziel ist, unter allen Umständen, ohne Rücksicht auf Verluste, so schnell, so viel Geld wie nur immer Möglich zu scheffeln?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20.November 2007 um 17:40
Abgelegt unter: Nachdenklich, Rant
Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, abonniere doch meinen
RSS Feed!













….. hmpf…..
….. vielleicht sollte man die verfasser solcher studien dazu verpflichten dass sie auch dafür zu sorgen haben, dass jeder auch über das durchschnittliche vermögen verfügen kann…..
Add a Comment….. den mir fehlen doch so knappe 167 tausender dazu…..